Anleitung

iPhone-Fotos ohne Mac auf einen USB-Stick sichern

Ja. Auf dem iPhone kannst du Fotos auf einen USB-Stick oder eine externe SSD sichern, sobald das Laufwerk in der Dateien-App erscheint. Der grundlegende Ablauf: Laufwerk verbinden, Fotoquelle wählen, einen Ordner auf dem Laufwerk auswählen und die Originale kopieren.

Kurz gesagt

AmberTime legt wiederverwendbare Backup-Aufgaben an. Nach dem ersten Durchlauf überträgt die App nur neue Elemente und bewahrt die von iOS bereitgestellten Originalressourcen und Metadaten.

Bevor du startest

  • Nutze ein iPhone mit iOS 17.6 oder neuer.
  • Nutze einen USB-Stick oder eine externe SSD, die in der iOS-Dateien-App erscheint.
  • Stelle sicher, dass das Laufwerk genug freien Speicher für die Fotos und Videos hat, die du sichern möchtest.
  • Für sehr große Videos sind APFS oder exFAT zu bevorzugen. FAT32 hat ein Einzeldatei-Limit von 4 GB.
  • Wenn „iPhone-Speicher optimieren“ aktiv ist, entscheide, ob iOS auch ausschließlich in iCloud gespeicherte Originale laden soll.

Schritte

  1. Laufwerk verbinden

    Schließe den USB-Stick oder die externe SSD an und stelle sicher, dass das Laufwerk in der iOS-Dateien-App erscheint. AmberTime schreibt auf Ziele, die iOS über Dateien bereitstellt.

  2. Backup-Aufgabe erstellen

    Öffne AmberTime, erstelle eine neue Aufgabe, wähle die Fotomediathek als Quelle und einen Ordner auf dem externen Laufwerk als Ziel. Für DJI-Material, Downloads oder Projektordner kannst du später getrennte Aufgaben anlegen.

  3. Quelle scannen

    AmberTime scannt die gewählte Quelle, vergleicht sie mit dem Sicherungsstand der Aufgabe und zeigt, welche Elemente neu sind.

  4. Backup starten

    Starte die Aufgabe. AmberTime streamt die Dateien in kleinen Blöcken auf das Laufwerk und finalisiert fertige Dateien nach der Übertragung. Fertige Elemente werden vermerkt und beim nächsten Durchlauf übersprungen.

  5. Archiv lesbar halten

    Gesicherte Originale liegen in übersichtlichen Ordnern auf dem Laufwerk. Zusätzlich speichert AmberTime einen Album-Index, damit sich das Archiv in der App nach Alben durchsuchen lässt.

Was ist mit nur in iCloud gespeicherten Fotos?

Wenn „iPhone-Speicher optimieren“ aktiv ist, liegt die vollständige Originaldatei möglicherweise nur in iCloud. Beziehst du diese Elemente ein, lädt iOS die Originale von Apple, bevor AmberTime sie auf das externe Laufwerk schreibt.

Dieser Download nutzt Netzwerkzugang. AmberTime lädt deine Dateien dennoch nicht auf AmberTime-Server hoch, und die finale Backup-Datei wird lokal auf dein Laufwerk geschrieben.

Fehlerbehebung

Das Laufwerk erscheint nicht

Prüfe, ob das Laufwerk in der Dateien-App unter Durchsuchen → Speicherorte angezeigt wird. Andernfalls kann AmberTime es nicht als Ziel verwenden.

Ein großes Video wird auf FAT32 übersprungen

FAT32 hat ein Einzeldatei-Limit von 4 GB. Nutze APFS oder exFAT für große ProRes-, 4K-, DJI- oder Blackmagic-Clips.

Das Kabel wird während des Backups getrennt

Führe die Aufgabe nach dem erneuten Verbinden des Laufwerks noch einmal aus. Fertige Dateien werden vermerkt, und laufende Schreibvorgänge nutzen vor der Finalisierung temporäre .part-Dateien.

FAQ

Geht das ohne Mac?

Ja. AmberTime führt das Backup auf dem iPhone aus und schreibt direkt auf einen USB-Stick oder eine externe SSD, die du über die Dateien-App auswählst.

Komprimiert oder konvertiert AmberTime Fotos?

Nein. AmberTime schreibt die originalen PhotoKit-Ressourcen, wo verfügbar, und fügt der Backup-Pipeline keinen Komprimierungs- oder Konvertierungsschritt hinzu.

Kann ich Ordner außerhalb von Fotos sichern?

Ja. AmberTime kann auch Ordner sichern, die über die iOS-Dateien-App verfügbar sind, etwa Downloads, Kamera-Importe und Projekt-Medien.